Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen der intakkt Psychological Solutions - Institut für individuelle psychologische Lösungen

I. Bedingungen für alle Geschäftsbereiche

I.) Geltungsbereich

Die nachfolgenden Bedingungen gelten für alle Aufträge zwischen der intakkt Psychological Solutions – Institut für individuelle psychologische Lösungen (Auftragnehmerin) sowie deren Geschäftszweige (consulting and services, psychologisches Fortbildungsinstitut und M.E.G.-Regionalstelle, Psychologische Praxis Stefanie Schramm) und deren Auftraggebern über die Beratung, Planung, Organisation und Durchführung von Fortbildungsseminaren, Supervisionen und sonstigen Veranstaltungen, soweit nicht etwas anderes ausdrücklich schriftlich vereinbart oder gesetzlich vorgeschrieben ist.

Besondere Bedingungen für einzelne Geschäftsbereiche werden nachfolgend gesondert aufgeführt.

2.) Umfang und Ausführung des Auftrages

Gegenstand des Auftrages ist die vereinbarte Leistung, nicht ein bestimmter Erfolg. Der Auftrag wird nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung ausgeführt. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, sich zur Durchführung des Auftrages sachkundiger Mitarbeiter zu bedienen. Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle zur Erbringung einer Leistung durch die Auftragnehmerin notwendigen Informationen, Sachmittel etc. unverzüglich der Auftragnehmerin in der vereinbarten Form zugänglich zu machen.

3.) Auftragserteilung

a. Die Auftragserteilung erfolgt schriftlich und ist nach erfolgter Auftragsbestätigung für beide Seiten verbindlich. Die Auftragnehmerin hat keine im schriftlichen Vertrag nicht enthaltenen Zusagen gemacht und es sind keine weiteren mündlichen Vereinbarungen getroffen worden. Die Auftragnehmerin ist bis zur Erteilung eines Auftrages für drei Monate an ein von ihr erklärtes Angebot gebunden.

b. Alle Konzepte, Ideen und Planungen sind geistiges Eigentum der Auftragnehmerin und als solches urheberrechtlich geschützt. Eine Weitergabe an Dritte, gleich zu welchem Zweck, ist nur mit schriftlicher Zustimmung der Auftragnehmerin gestattet. Zuwiderhandlungen werden juristisch verfolgt.

4.) Zahlungsbedingungen

a. Die von der Auftragnehmerin genannten Preise sind Endpreise. Eine ggf. zu zahlende gesetzliche Mehrwertsteuer wird ausgewiesen.

b. Die Rechnungen sind vom Auftraggeber ohne Abzüge innerhalb von zehn Tagen nach Rechnungserhalt bzw. lt. der im Angebot/Vertrag vereinbarten Zahlungsbedingungen auszugleichen. Verzug tritt ein – ohne Mahnung – spätestens 30 Tage nach Rechnungserhalt.

5.) Haftung

a. Die Haftung der Auftragnehmerin wird ausgeschlossen, mit Ausnahme der Haftung für grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz, sowie für Schäden im Sinne von § 309 Nr. 7a BGB. Unberührt bleibt auch die Haftung für Schäden, die aus der schuldhaften Verletzung vertragswesentlicher Pflichten der Auftraggeberin resultieren. Die Haftung beschränkt sich insoweit aber auf für die Auftraggeberin objektiv vorhersehbare und/oder vertragstypische Schäden.

b. Die Auftragnehmerin haftet insbesondere nicht für Schäden, die bei dem Auftraggeber oder Dritten dadurch entstehen, dass Veranstaltungen aufgrund höherer Gewalt oder sonstiger nicht von der Auftragnehmerin zu vertretener Gründe kurzfristig abgesagt oder verschoben werden müssen.

c. Die Auftragnehmerin kann nicht haftbar gemacht werden für nicht vertragsgemäß erbrachte Leistungen, wenn Informationen, die zur Erbringung dieser Leistung erforderlich sind, der Auftragnehmerin entweder vorenthalten oder nicht vollständig oder nicht rechtzeitig zugänglich gemacht worden sind.

d. Die Auftragnehmerin ist von der Psychotherapeutenkammer NRW gemäß § 5 Abs. III S. 1 und S. 4 der Fortbildungsordnung als Veranstalter akkreditiert und hiernach berechtigt, von ihr selbst in eigener Verantwortung geplante und durchgeführte psychotherapeutische Fortbildungsmaßnahmen der Kategorien A-C der Fortbildungsordnung gemäß § 4 Abs. II in Verbindung mit Anlage 2 der Fortbildungsordnung eigenständig mit Punkten zu bewerten. Die Psychotherapeutenkammer kann diese Bewertung ändern oder gänzlich aufheben. Für daraus resultierende Schäden der Teilnehmer haftet die Auftragnehmerin nur, wenn die Änderung oder Aufhebung der Bewertung darauf beruht, dass bei der Vergabe der Fortbildungspunkte grob fahrlässig oder vorsätzlich Bewertungsvorgaben der Psychotherapeutenkammer NRW missachtet worden sind. Hierdurch wird die gesetzliche Beweislastverteilung nicht geändert.

e. Ein Schadensersatzanspruch erlischt, soweit er nicht innerhalb einer Ausschlussfrist von sechs Monaten nachdem der Anspruchsberechtigte von dem Schaden und dem anspruchsbegründenden Ereignis Kenntnis erlangt hat, gerichtlich geltend gemacht worden ist.

f. Die Veranstalterhaftpflichtversicherung (Sachwert- und Personenversicherung sowie weitere Versicherungen) obliegt der Auftragnehmerin nur bei ihren eigenen Veranstaltungen.

 

II.  Bedingungen für Seminare und Supervisionen

1.) Teilnahmebedingungen

a. Für Seminare/Supervisionen, die im Rahmen von Fortbildungscurricula verschiedener Fach- und Dachgesellschaften angeboten werden, gelten die Richtlinien dieser Fach- und Dachgesellschaften.

b. Für Seminare, die nicht im vorgenannten Rahmen angeboten werden, gelten die für diese Seminare ausgeschriebenen Einzelbedingungen.

c. Die Teilnahme an einer der vorbezeichneten Veranstaltungen kann einem Teilnehmer vom Seminarleiter/Supervisor oder von der Auftragnehmerin ohne
Angabe von Gründen verweigert werden.

2.) Anmeldung

a. Die Anmeldung zu Seminaren/Supervisionen erfolgt schriftlich, per Fax, per E-Mail oder online und ist verbindlich.

b. Nach Erhalt der Anmeldebestätigung durch die Auftragnehmerin stehen die angemeldete Person und die Auftragnehmerin in einem Vertragsverhältnis. Die mit dieser Anmeldebestätigung übermittelten allgemeinen Geschäftsbedingungen sind hierfür bindend.

c. Die Anmeldebestätigung mit der Rechnung sowie die allgemeinen Geschäftsbedingungen werden – soweit nicht anders vereinbart – per E-Mail versandt.

3.) Zahlungsbedingungen (Ergänzend zu I. 4.) a. und b.)

a. Teilnehmergebühren werden per Bankeinzug vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn von der Auftragnehmerin eingezogen.

b. Erfolgt die Zahlung per Scheck muss dieser nach Erhalt der Rechnung der Auftragnehmerin zugestellt werden. Die Einlösung des Schecks erfolgt dann durch die Auftragnehmerin vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn.

c. Bei Zahlung per Überweisung wird die gesamte Teilnehmergebühr direkt nach Erhalt der Rechnung fällig. Kommt es zu einem Zahlungsverzug, wird ab der ersten Mahnung je Mahnstufe eine Mahngebühr in Höhe von 5,- € erhoben. Verzug tritt ein – ohne Mahnung – spätestens 30 Tage nach Rechnungserhalt.

4.) Umbuchung/Rücktritt von Veranstaltungen seitens des Teilnehmers

Umbuchungen/Rücktritte müssen schriftlich erklärt werden. Die Gebühren für eine Umbuchung/einen Rücktritt werden in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Erklärung erhoben. Ausschlaggebend für die Fristwahrung ist der Tag des Eingangs der schriftlichen Erklärung bei der Auftragnehmerin. Eine Umbuchung/ein Rücktritt vom Vertrag ist jederzeit möglich. Abhängig vom Zeitpunkt werden unterschiedliche Gebühren erhoben:

a. Umbuchung/Rücktritt bis 28 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 25,- € Gebühr

b. Umbuchung/Rücktritt ab 28 Tage vor Veranstaltungsbeginn oder Nichterscheinen: die volle Teilnehmergebühr wird fällig

Wenn die volle Teilnehmergebühr gezahlt werden muss, hinterlegen wir aus Kulanz und ohne rechtliche Verpflichtung den Wert der Veranstaltung auf dem jeweiligen Teilnehmerkonto, so dass der Teilnehmer die Möglichkeit hat, zu einem späteren Zeitpunkt die Teilnahme unter Zahlung einer Gebühr von 25,- € nachzuholen. Dies kann einmalig und für eine themen- bzw. bausteinidentische Veranstaltung aus demselben Curriculum erfolgen. Dem Teilnehmer steht für das Nachholen ein Zeitfenster von zwei Jahren zur Verfügung. Liegt die Teilnehmergebühr für die neugebuchte Veranstaltung höher/niedriger, so ist die Differenz nachzuzahlen bzw. zu erstatten.

5.) Stornierungen von Seminaren/Supervisionen seitens der Auftragnehmerin

a. Bei Ausfall eines Seminars/einer Supervision erhält der Teilnehmer die volle Teilnehmergebühr zurückerstattet. Es besteht auch bei kurzfristiger Absage (z. B. wegen Erkrankung des Dozenten) kein Anspruch auf Wiederholung oder Entschädigung auch nicht von Zusatzleistungen (wie z. B. Hotel, Bahnfahrt).

b. Eine rechtzeitige Benachrichtigung über den Ausfall eines Seminars/einer Supervision kann nur erfolgen wenn:

ba. der Teilnehmer sich bis spätestens zehn Tage vor Veranstaltungsbeginn angemeldet hat.

bb. die Auftragnehmerin rechtzeitig Kenntnis vom Ausfall des Seminars/der Supervision erlangt hat.

 

III. Erfüllungsort

Erfüllungsort für alle vertraglich zu erbringenden Leistungen und Gerichtsstand
ist nach Maßgabe der §§ 29, 38, 40 ZPO Krefeld.

IV. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen des auf der Grundlage dieser AGB abgeschlossenen Vertrages oder dieser AGB unwirksam oder lückenhaft sein, hat dies auf die Wirksamkeit der übrigen Regelungen keinen Einfluss. Anstelle einer unwirksamen Klausel oder lückenhaften Regelung tritt dann eine rechtlich zulässige Bestimmung, die nach dem Parteiwillen dem Vertragszweck am nächsten kommt.

 
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